Islamisten - nur ein kleiner Teil?
Der Mainstream verbreitet flächendeckend die Behauptung, die
Islamisten im Krieg gegen Syrien seien nur ein geringer Teil der “Opposition”, um ihre Rolle und Kooperation mit der NATO herunterzuspielen. Selbst wenn jemand sie
wirklich hätte durchzählen können: Durm, Mettelsiefen und Armbruster haben
unfreiwillig gezeigt, welche dominierende und vor allem
verschärfende Rolle die Islamisten im Krieg gegen Syrien spielen.
- Die Bombenattentate und
Selbstmordbomber in Damaskus gehen auf ihr Konto und nicht das der Überläufer
in der FSA.
- Ihre fanatische Grausamkeit gegen die fremde Zivilbevölkerung und
Gefangene macht sie weit gefährlicher als desertierte einheimische Normalos.
- Sie
haben Kampferfahrung aus den Kriegen in Irak und Libyen, arbeiten nach
US-Leitfäden, sind gut ausgebildet bis hin zum Bau von Sprengfallen.
- Sie waren
es und nicht die verstreuten FSA-Leute die zum (letztlich doch gescheiterten „Vulkan“
und „Erdbeben“-) Sturm auf Damaskus und Aleppo aufgeboten wurden.
- Ihre Taktik
besteht darin, die syrischen Truppen in Häuserkämpfe in bewohnten Gebieten zu verwickeln und sie dann des "Bombardierens der Bevölkerung" zu beschuldigen.
- “SISMEC” und Musa al-Gharbi schrieben kürzlich:
„…. Diese Jihadisten-Gruppen
sind viel besser ausgerüstet als die FSA, schwere Waffen aus den Kampfgebieten
in Irak und Libyen hereinbringend. Das erlaubt ihnen den Hubschraubern, Panzern
und Flugzeugen des Regimes direkter gegenüberzutreten. Während diese Gruppen vergleichsweise
klein sein mögen, ihre Wirkung ist immens; und wohl der effektivste Block der
Oppositionskräfte.“
Woher sie kommen
Die Rolle der USA und ihrer Geheimdienste wird durch die Medien weisungsgemäß
heruntergespielt oder ganz verschwiegen. Im Syrienkrieg taucht Obama überhaupt
nicht auf, der ist „leading from behind“.
Seit 2011 belegen wir die
ausländische Herkunft der Jihadisten und ihre Unterstützung durch die NATO-Geheimdienste. Im Dezember 2012 enthüllten
wir z. B. die Ausbildung ausländischer Al-Kaida-Söldner in der Region
Idlib.
"Hinter der Fichte" hatte auch schon im Libyenkrieg der NATO die
Verbindungen der „Rebellen“ zu Al Kaida und CIA nachgewiesen. Heutzutage taucht
in Syrien ein Gesicht auf, das wie kein anderes Herkunft und Hintergrund der „Rebellen“
beweist. Syriareport.net
berichtet über die Irland-Connection. Mit dabei Mehdi al-Herati.
Hören wir
uns zunächst an, wie eine irische eingebettete „Journalistin“, Mary Fitzgerald, im August
2012 einem
Terroristen lobhudelt. Mainstream in Reinform.
„Wir sitzen in einem leeren Klassenzimmer,
umgeben von mehreren syrischen und libyschen Kämpfern, ein leise sprechender in
Libyen geborener irischer Staatsbürger, Mahdi al-Harati, erklärt wie er der Führer
von Liwa al-Ummah wurde. Die
Brigade entstand, sagt er, nachdem mehrere Syrer, in Kenntnis seiner Erfahrung
als Kommandeur der Tripoli Brigade während der libyschen Revolution, auf ihn zukamen, eine ähnliche Gruppe in Syrien
zu gründen. Die Tripoli Brigade war eine der ersten Rebelleneinheiten in der libyschen
Hauptstadt im August 2011. Ihre Kämpfer, zu denen viele Auslandslibyer
gehörten, hatten ihre Ausbildung von den katarischen Special Forces erhalten,
in Nahlut, einer Stadt in Libyens westlichem Gebirge. Nach dem Fall von
Tripolis, während dem er am Kampf um Muammar Gaddafis Bab al-Aziziya-Gelände
teilnahm, wurde Herati zum
Stellvertretenden Chef des Militärrates von Tripolis (TMC) ernannt; unter Abdel
Hakim Belhaj dienend, dem früheren Kopf der jetzt nicht mehr existierenden ‚Libyan
Islamic Fighting Group‘.“
Soweit der Mainstream, wir haben allein in den paar
Sätzen sieben Verzerrungen und Lügen gezählt, darunter: Liwa al-Ummah ist sehr
wohl eine Terrorgruppe, die aber bei Wikipedia die Nähe zu
Al Kaida bestreitet, die Tripoli Brigade wurde durch illegal operierende Geheimdienst- und Special-Forces aus Katar, Großbritannien, Frankreich und USA gedrillt...
Doch das
ist nicht der Punkt, Herati ist für uns kein Unbekannter. Der Terrorist wurde 2011 in
Libyen rausgeworfen weil er Geheimdienstgelder unterschlagen hatte und nach Syrien verfrachtet; Fitzgerald versucht das zu verbergen. Am 10. November 2011 zeigten wir seine
Verbindungen zu Al-Kaida-Belhadj in Tripolis und zum US-Geheimdienst:
Mahdi
al-Harati - der bestohlene Mörder
Wir schreiben den 6. Oktober 2011. Im Vorort Firhouse der irischen Hauptstadt
Dublin wird die Polizei von einer Frau zu einem Einbruch gerufen. Das Haus
gehört dem Iren libyscher Abstammung Mahdi al-Harati, offiziell
„Arabischlehrer“ in Dublin, doch im Hauptberuf Stellvertreter des
islamistischen Militärchefs des gefallenen Tripolis, Belhaj. Die Einbrecher hatten reichlich Gold und Schmuck der "Lehrer"-Gattin
und Bargeld entwendet – 200.000 €. Der „Lehrer“ bewahrte also 200.000 € in bar
zu Hause auf. Lehrer in Irland scheinen großzügige Schulleiter zu haben die sie
monatelang ausborgen. Und das Einkommen der Lehrer im krisengeschüttelten
Irland scheint unglaublich zu sein, wenn es für vier Kinder, Gold, Haus und
200.000 € unterm Kopfkissen reicht. Die Sunday World
berichtet stolz, sie könne „enthüllen, dass die Polizei den Raub von zwei
Umschlägen mit 200.000 € in 500 €-Noten aus dem Haus von Mahdi al-Harati in
Firhouse untersucht. Al-Harati war in Libyen infolge des erfolgreichen Sturzes
Gaddafis, als in das Haus des Rebellen eingebrochen wurde. Als die Detectives
erschienen, erzählte die Ehefrau, ihr Ehemann habe ihr das Geld dagelassen
bevor er nach Libyen ging. Sie sagte, er habe das Geld in einer Heißpresse
versteckt und sie schätze die Summe auf 200.000 €. Die verwunderten Beamten
nahmen Kontakt zu ihm auf und er erzählte ihnen, er habe vergangenen Monat nach
Frankreich, USA und Katar reisen müssen und Vertreter eines amerikanischen
Geheimdienstes haben ihm einen beträchtlichen Geldbetrag gegeben, um damit beim
Bezwingen Gaddafis zu helfen. Er ließ jene beiden Umschläge bei seiner Frau für
den Fall, dass er getötet würde und nahm den Rest des Bargeldes mit, als er
nach Libyen zurückging." Die Tatsachen: Der „Lehrer“ bereist die Staaten
der NATO-Allianz gegen Libyen Frankreich, USA und Katar und bekommt eine hohe
Summe vom Geheimdienst. Das sind die Fakten. Ach so, der Freiheitskämpfer
hat ja auch noch 200.000 € für sich abzweigt.
Woher der "Lehrer" Harati seine Geheimdienstkontakte hat - und die
militärische Führungsausbildung - verrät er nicht. Die Irish
Times weiß, dass er Mitte Februar (also einen Monat bevor Frau Künast, von
friedlichen Demonstranten schwafelt!) von Irland nach Bengasi zu den „Rebellen“
ging. Nicht die NATO, nein, der "Lehrer" Harati und sein Schwager,
der Bauunternehmer Najar, organisieren dort eine Einheit, die Tripolis
einnehmen und sichern soll: „Es gibt keine Ideologie dahinter, wir sind
einfach nur Revolutionäre.“ Harati und die Irish Times widerlegen freimütig die
These von den „friedlichen Demonstranten“ und zeigen wo das Geld für die „Revolution“
herkam.
Fünf Tage nach dem Einbruch der Klein- beim Großkriminellen und dem Bekenntnis
Haratis zu den Geheimdiensten, am 11. Oktober 2011, berichtet die
Irish Times noch einmal über Harati: "Einer seiner Kollegen in
Tripolis sagte, Harati habe am 7. Oktober seinen Rücktritt eingereicht – aus
'persönlichen Gründen.'"
Das Karussell
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| Terroristen und Mainstream: Herati (mitte), Belhadj (Tarnjacke), Conroy/Sunday Times (blau) in Tripolis |
Übrigens hat die spanische Polizei ermittelt, dass Herati und sein Boss in Tripolis, Belhadj, in Kontakt zu Serhane ben
Abdelmajid Fakhet standen, dem Leiter der Terrorzelle, die 2004 die Bombenanschläge in Madrid ausführte. Belhadj hatte noch kurz vor den Anschlägen mit ihm telefoniert. Belhadj leitete auch ein Jihadisten-Camp in Afghanistan, wo er Kontakte zu Osama Bin Laden unterhielt. Der war bekanntlich der Boss von Al Kaida, die wiederum von der CIA gegründet wurde. Die bildete mit Belhadj und Herati auch die Terrorgruppen in Libyen und heute in Syrien aus. "Laut dem ehemaligen Premierminister Jose Maria Aznar steht Mahdi al-Harati in Spanien immer noch wegen Beteiligung an den Attentaten in
Madrid am 11. März 2004 auf der Fahndungsliste. Im Jahr 2010, mit einem gepflegten Bart und einer NGO-Tarnung, wurde
Mahdi al-Harati vom MI6 in die “Freiheits-Flotte” gepflanzt, die auf
einer Mission war, humanitäre Hilfe nach Gaza zu liefern." berichtet Julius-Hensel-Blog.
Das Karussell Geheimdienst/Mainstream/Terroristen dreht sich immer schneller. Man kann sie nicht mehr unterscheiden.